Vorsicht
Stadt Ulm ruft wegen Eichenprozessionsspinner zur Aufmerksamkeit auf
Wer in den vergangenen Tagen im Wald unterwegs
war, hat vielleicht die Gespinstnester des Eichenprozessionsspinners
bemerkt. Früher war dieses Phänomen vor allem in Regionen mit
Weinbauklima bekannt, inzwischen ist der Eichenprozessionsspinner jedoch
auch bei uns heimisch geworden. Die Raupen leben während ihrer
Entwicklung in Gruppen und wandern in sogenannten Prozessionen zu ihren
Fraßstellen – daher der Name des nachtaktiven Falters.
Ab dem fünften Larvenstadium bilden die Raupen die typischen Gespinstnester, in denen sie sich häuten und ausruhen. Genau in diesem Stadium befinden sich die Raupen aktuell in unserer Region und sind deshalb besonders auffällig. Der Kontakt mit ihnen kann Entzündungen der Haut (Rötungen, Schwellungen, Juckreiz) sowie der Schleimhäute an Augen, Mund und Rachen verursachen. Ein direkter Kontakt sollte daher unbedingt vermieden werden.
Die Entfernung der Nester im Wald ist für den städtischen Forstbetrieb nicht möglich. Stattdessen gilt es, wie in wärmeren Regionen bereits seit vielen Jahren üblich, aufmerksam zu sein und Hunde an der Leine zu führen. Nur in Bereichen mit hoher Besucherfrequenz und längeren Aufenthalten werden die Gespinstnester entfernt. Diese Maßnahmen sind jedoch sehr aufwendig und bergen gesundheitliche Risiken für die Ausführenden.
Die Population des Eichenprozessionsspinners hängt vom Nahrungsangebot im Frühjahr ab und schwankt von Jahr zu Jahr. Es ist möglich, dass im nächsten Jahr deutlich weniger Larven auftreten. Zurzeit sind auch vereinzelt Gespinste der Gespinstmotte an meist kahlgefressenen Gehölzen zu sehen. Diese verschwinden in den nächsten Wochen wieder und sind völlig ungefährlich.
Ab dem fünften Larvenstadium bilden die Raupen die typischen Gespinstnester, in denen sie sich häuten und ausruhen. Genau in diesem Stadium befinden sich die Raupen aktuell in unserer Region und sind deshalb besonders auffällig. Der Kontakt mit ihnen kann Entzündungen der Haut (Rötungen, Schwellungen, Juckreiz) sowie der Schleimhäute an Augen, Mund und Rachen verursachen. Ein direkter Kontakt sollte daher unbedingt vermieden werden.
Die Entfernung der Nester im Wald ist für den städtischen Forstbetrieb nicht möglich. Stattdessen gilt es, wie in wärmeren Regionen bereits seit vielen Jahren üblich, aufmerksam zu sein und Hunde an der Leine zu führen. Nur in Bereichen mit hoher Besucherfrequenz und längeren Aufenthalten werden die Gespinstnester entfernt. Diese Maßnahmen sind jedoch sehr aufwendig und bergen gesundheitliche Risiken für die Ausführenden.
Die Population des Eichenprozessionsspinners hängt vom Nahrungsangebot im Frühjahr ab und schwankt von Jahr zu Jahr. Es ist möglich, dass im nächsten Jahr deutlich weniger Larven auftreten. Zurzeit sind auch vereinzelt Gespinste der Gespinstmotte an meist kahlgefressenen Gehölzen zu sehen. Diese verschwinden in den nächsten Wochen wieder und sind völlig ungefährlich.