Weihnachtsbrief der Ortsvorsteherin
© Martina Mader
Liebe
Unterweiler Bürgerinnen und Bürger,
in wenigen Tagen neigt sich das Jahr 2024 dem Ende zu. Weihnachten und die Zeit zwischen den Jahren bringen uns hoffentlich allen ein paar Tage der Besinnung, des Innehaltens und Durchatmens. Manch einen kann diese vorweihnachtliche Zeit mit vielen Terminen, Weihnachtsfeiern und zusätzlichen Erledigungen auch "um die Besinnung" bringen. Doch dieses Innehalten und Durchatmen wird in unserer schnelllebigen Zeit immer wichtiger. Meist "funktioniert" man das Jahr über, um alle Aufgaben erledigen zu können, sodass das Zwischenmenschliche bzw. der Blick auf das Wesentliche verloren geht. Genau diesen Blick sollten wir in der Weihnachtszeit wieder schärfen und gezielt auf die Weihnachtsbotschaft richten. Frieden, Liebe und Hoffnung sind Werte, die heutzutage und im aktuellen politischen Kontext noch viel mehr an Bedeutung gewinnen.
"Weihnachten lädt uns ein, innenzuhalten und nachzudenken, was wir füreinander tun können, um Frieden zu schaffen. Die Botschaft von Weihnachten erinnert uns daran, dass Menschlichkeit und Nächstenliebe das Fundament unserer Gesellschaft sein müssen". (Richard von Weizsäcker)
Wir alle haben Sehnsucht nach einer friedlicheren Welt und genau von dieser Sehnsucht erzählt auch die Weihnachtsgeschichte.
Weihnachten, das bedeutet doch auch, dass wir die anstrengende Welt ein wenig von uns fernhalten können. Dass wir auf die Lichter schauen und nicht ins Dunkle. Auch wenn es uns allen materiell gesehen meist gut geht, wir ein Dach über dem Kopf und genug zu essen haben, plagen uns doch immer wieder Sorgen und Ängste - um Familienangehörige, um Freunde um uns selbst. Die dunkle Jahreszeit mit wenig Sonne oder Lichtblicken verstärkt diese Sorgen meist noch. Umso wichtiger ist es doch, dass in der Vorweihnachtszeit die vielen Lichter und Kerzen leuchten - für uns selbst und für andere.
Ich wünsche Ihnen in diesen Tagen, dass Sie das "Licht im Dunklen" wahrnehmen, dass Sie die Tür hinter sich und der Familie zu machen und die Zeit mit Ihren Liebsten genießen können, um durchzuatmen und um Kraft tanken zu können. Denn der Alltag nach den Feiertagen wird uns schnell genug wieder einholen.
Wenn wir einen Blick auf das neue Jahr werfen, wird es politisch gesehen sicherlich große Veränderungen geben. Im Februar steht höchstwahrscheinlich die vorgezogene Bundestagswahl an. Wir alle müssen uns sorgfältig eine Meinung bilden und schlussendlich wählen, welcher Partei wir das Vertrauen schenken werden. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich ganz herzlich bei all denjenigen bedanken, die sich in den letzten Wochen bei uns gemeldet haben, um sich als Wahlhelfer*in zur Verfügung zu stellen.
Im Mai dieses Jahres feierte unser Grundgesetz das 75-jährige Bestehen. Es bildet das Fundament unseres Zusammenlebens in einem freien und demokratischen Rechtsstaat. Diese demokratische Ordnung kann heutzutage leider nicht mehr als selbstverständlich hingenommen werden und wir sind alle angehalten, etwas dafür zu tun. Bei vielen Bürgerinnen und Bürgern ist mittlerweile leider eine gewisse Politikverdrossenheit entstanden. Einige fühlen sich von den politischen Akteuren nicht mehr ausreichend vertreten und Entscheidungen, Debatten sowie bürokratische Prozesse sind weit entfernt vom Alltag der Bürgerinnen und Bürger. In gewisser Weise kann man diese Resignation sicherlich nachvollziehen, aber schimpfen und sich abwenden hilft eben nicht. Wut und Verachtung geben den Parteien Macht, die auf populistische Weise Wählerstimmen fangen. Politikverdrossenheit schwächt die Demokratie. Wenn Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wählen gehen oder das Vertrauen in die demokratische Ordnung verlieren, profitieren populistische und extremistische Kräfte. Wir sollten also alle bereit sein, etwas für unsere demokratische Ordnung zu tun, unsere Meinung zu sagen und uns detailliert mit der Politik auseinanderzusetzen, um keinen fadenscheinigen Aussagen auf den Leim zu gehen.
Demokratie und Bürgerbeteiligung soll auch in Unterweiler gelebt werden. Daher haben wir im November einen Bürgerdialog initiiert, der den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit gab, Wünsche und Anregungen zu äußern sowie aktiv politisch mitzumachen. Die Beteiligung war leider nicht so hoch wie erhofft, dennoch haben die anwesenden Bürgerinnen und Bürger viele wichtige Themen genannt, mit denen sich der Ortschaftsrat auseinandersetzen wird. Wir werden weiterhin versuchen, die Bürgerbeteiligung in Unterweiler auszubauen und würden uns freuen, wenn Sie von diesem Angebot Gebrauch machen und somit auch auf unserer kommunalen Ebene- in Ihrer Ortschaft- die Demokratie leben.
Die vorweihnachtliche Zeit bietet sich ebenso an, auf das nahezu vergangene Jahr und die Geschehnisse in Unterweiler zurückzublicken. Zu Beginn des Jahres wurden die Modulbauten in der Altheimer Straße fertiggestellt und konnten von den heutigen Bewohnerinnen und Bewohnern bezogen werden. Die zugezogenen Menschen sind sehr freundlich und dankbar, dass sie bei uns eine sichere Unterkunft gefunden haben. Nahezu zeitgleich fand der Spatenstich zur neuen Ortsverwaltung mit Wohnungen statt. Die Rohbauphase verläuft derzeit ohne Verzögerungen und eher schneller als geplant. Im Mai dieses Jahres fanden die Kommunalwahlen als auch die Europawahl statt. Für die Stadt Ulm wurde ein neuer Gemeinderat, für Unterweiler ein neuer Ortschaftsrat gewählt. Für all die neugewählten Mitglieder der Räte, ist die Aufnahme der Arbeit durchaus eine spannende Angelegenheit. Unser Ortschaftsrat wurde gleich zu Beginn der Amtsperiode mit einer Änderung der Rahmenleitlinie zur Vergabe von Bauplätzen konfrontiert und durfte hierzu das erste Votum abgeben. Der Feldweg entlang des Gewerbegebiet wurde fertiggestellt und die bis dato fehlende Bitumen-Deckschicht aufgebracht. Allerdings wird uns die unachtsame und nicht rechtmäßige Nutzung dieses Weges weiterhin beschäftigen, denn immer wieder sind dort große Sattelschlepper anzutreffen, die keinesfalls auf einen Feldweg gehören. Als weiteres Projekt wurde der U3-Außenbereich unserer Kita umgestaltet, sodass die kleinen Entdecker eine altersgemäße Spielmöglichkeit bekamen. Aktuell laufen die Umbauarbeiten am Durchlass des Fischbachs, der auf Grund der bisher zu geringen Durchlaufmenge größer dimensioniert wird, um einen ungehinderten Wasserabfluss gewährleisten zu können. Außerdem feierte unser SC Unterweiler in diesem Jahr sein 75-jähriges Jubiläum mit einigen Veranstaltungen und einem Jubiläumswochenende im November, welches von allen Besuchern gelobt wurde. An dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und vielen Dank an alle, die sich in irgendeiner Weise für den Verein engagieren oder engagiert haben.
Ausblickend ist zu sagen, dass der Ortschaftsrat Anfang nächstes Jahr sein Arbeitsprogramm festlegen und sich natürlich in diesem Zuge nochmals detailliert mit den Themen aus dem Bürgerdialog auseinandersetzen wird. Themen, die von den Bürgerinnen und Bürgern genannt wurden, waren unter anderem ein Kreisverkehr am Ortseingang, die Radwegverbindung nach Donaustetten, eine Packstation in Unterweiler, Baugebiete voranbringen, mehr Wohnungen für junge und ältere Menschen (Barrierefreiheit), Nahversorgung, ein Pumptrack/Dirtpark oder Skaterpark sowie der Wunsch nach einem Beachvolleyballfeld. Die Ortschaftsrätinnen und Ortschaftsräte werden diese und weitere Themen priorisieren sowie ggfs. entsprechende Handlungsvorschläge erarbeiten.
Zu den Projekten, die im nächsten Jahr umgesetzt werden, gehört die Waldkita, die im Anschluss an die Tennisanlagen (Greutstraße) errichtet wird und im März in Betrieb genommen werden soll. Träger der Waldkita ist Oberlin e.V. Außerdem soll der bestehende Brunnen am Ortseingang ("Brunnen"straße) wieder aktiviert werden, um dadurch eine Wasserversorgung für den Notfall sicherstellen zu können. Auch die Integration der geflüchteten Menschen, die bei uns in Unterweiler ein Zuhause gefunden haben, wird weiterhin ein wichtiges Thema bleiben. Ebenso spielt die Instandhaltung unserer Gebäude und Infrastruktur eine immer größer werdende Rolle, auch in finanzieller Hinsicht. Des Weiteren soll das Feuerwehrgerätehaus in den nächsten Jahren saniert bzw. umfassend umgebaut werden. Hierzu wurden die entsprechenden Planungen bereits im Ortschaftsrat vorgestellt und erhielten ein sehr positives Feedback. Auch der Bau der Ortsverwaltung mit Wohnungen wird hoffentlich im geplanten zeitlichen Rahmen fertiggestellt werden. Die Wohnungen als auch ein Bürgersaal für verschiedenste Veranstaltungen sind für unsere Ortschaft enorm wichtig.
Wenn man all die Projekte betrachtet, die in Planung sind oder bereits umgesetzt wurden, können wir durchaus stolz auf unsere Ortschaft sein. Es zeigt sich immer wieder, dass man gemeinsam und vielleicht auch durch eine oft pragmatische Herangehensweise einiges bewegen kann. Das geht jedoch nur, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und sich für das Wohl der anderen einsetzten. Für diese Bereitschaft und das ehrenamtliche Engagement möchte ich mich bei allen Ortschaftsrätinnen und Ortschaftsräten ganz herzlich bedanken.
Ein ebenso herzliches Dankeschön geht an unsere Vereine und Institutionen, die mit ihren Aktivitäten, Festen und Veranstaltungen das Leben in unserer Ortschaft bereichern und für ein lebendiges Miteinander sorgen. Ihr Einsatz, sei es im Sport, in der Kultur oder in der Jugendarbeit, ist ein unverzichtbarer Teil unseres Gemeinschaftslebens.
Ganz besonders möchte ich mich auch bei meinem Team der Ortsverwaltung bedanken, Ihre Arbeit - oft im Hintergrund - sorgt dafür, dass alles reibungslos funktioniert und wir als Ortschaft gut aufgestellt sind.
Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Besinnung, der Dankbarkeit und des Zusammenhalts. Lassen Sie uns diese Werte auch ins neue Jahr mitnehmen. Gemeinsam können wir die Herausforderungen, die vor uns liegen, anpacken und unsere Ortschaft weiterhin lebendig und zukunftsfähig gestalten.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien von Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest, Momente der Ruhe und Freude sowie einen guten Start ins neue Jahr. Möge 2024 uns allen Gesundheit, Glück und weiterhin ein starkes Gemeinschaftsgefühl bringen.
Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihre
Martina Bouslair
Ortsvorsteherin Unterweiler
“Frieden beginnt im Kleinen – mit einem Lächeln, einem Wort des Trostes oder einer liebevollen Geste. Weihnachten ist unsere Erinnerung daran, dass wir diesen Frieden jeden Tag leben können.”
in wenigen Tagen neigt sich das Jahr 2024 dem Ende zu. Weihnachten und die Zeit zwischen den Jahren bringen uns hoffentlich allen ein paar Tage der Besinnung, des Innehaltens und Durchatmens. Manch einen kann diese vorweihnachtliche Zeit mit vielen Terminen, Weihnachtsfeiern und zusätzlichen Erledigungen auch "um die Besinnung" bringen. Doch dieses Innehalten und Durchatmen wird in unserer schnelllebigen Zeit immer wichtiger. Meist "funktioniert" man das Jahr über, um alle Aufgaben erledigen zu können, sodass das Zwischenmenschliche bzw. der Blick auf das Wesentliche verloren geht. Genau diesen Blick sollten wir in der Weihnachtszeit wieder schärfen und gezielt auf die Weihnachtsbotschaft richten. Frieden, Liebe und Hoffnung sind Werte, die heutzutage und im aktuellen politischen Kontext noch viel mehr an Bedeutung gewinnen.
"Weihnachten lädt uns ein, innenzuhalten und nachzudenken, was wir füreinander tun können, um Frieden zu schaffen. Die Botschaft von Weihnachten erinnert uns daran, dass Menschlichkeit und Nächstenliebe das Fundament unserer Gesellschaft sein müssen". (Richard von Weizsäcker)
Wir alle haben Sehnsucht nach einer friedlicheren Welt und genau von dieser Sehnsucht erzählt auch die Weihnachtsgeschichte.
Weihnachten, das bedeutet doch auch, dass wir die anstrengende Welt ein wenig von uns fernhalten können. Dass wir auf die Lichter schauen und nicht ins Dunkle. Auch wenn es uns allen materiell gesehen meist gut geht, wir ein Dach über dem Kopf und genug zu essen haben, plagen uns doch immer wieder Sorgen und Ängste - um Familienangehörige, um Freunde um uns selbst. Die dunkle Jahreszeit mit wenig Sonne oder Lichtblicken verstärkt diese Sorgen meist noch. Umso wichtiger ist es doch, dass in der Vorweihnachtszeit die vielen Lichter und Kerzen leuchten - für uns selbst und für andere.
Ich wünsche Ihnen in diesen Tagen, dass Sie das "Licht im Dunklen" wahrnehmen, dass Sie die Tür hinter sich und der Familie zu machen und die Zeit mit Ihren Liebsten genießen können, um durchzuatmen und um Kraft tanken zu können. Denn der Alltag nach den Feiertagen wird uns schnell genug wieder einholen.
Wenn wir einen Blick auf das neue Jahr werfen, wird es politisch gesehen sicherlich große Veränderungen geben. Im Februar steht höchstwahrscheinlich die vorgezogene Bundestagswahl an. Wir alle müssen uns sorgfältig eine Meinung bilden und schlussendlich wählen, welcher Partei wir das Vertrauen schenken werden. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich ganz herzlich bei all denjenigen bedanken, die sich in den letzten Wochen bei uns gemeldet haben, um sich als Wahlhelfer*in zur Verfügung zu stellen.
Im Mai dieses Jahres feierte unser Grundgesetz das 75-jährige Bestehen. Es bildet das Fundament unseres Zusammenlebens in einem freien und demokratischen Rechtsstaat. Diese demokratische Ordnung kann heutzutage leider nicht mehr als selbstverständlich hingenommen werden und wir sind alle angehalten, etwas dafür zu tun. Bei vielen Bürgerinnen und Bürgern ist mittlerweile leider eine gewisse Politikverdrossenheit entstanden. Einige fühlen sich von den politischen Akteuren nicht mehr ausreichend vertreten und Entscheidungen, Debatten sowie bürokratische Prozesse sind weit entfernt vom Alltag der Bürgerinnen und Bürger. In gewisser Weise kann man diese Resignation sicherlich nachvollziehen, aber schimpfen und sich abwenden hilft eben nicht. Wut und Verachtung geben den Parteien Macht, die auf populistische Weise Wählerstimmen fangen. Politikverdrossenheit schwächt die Demokratie. Wenn Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wählen gehen oder das Vertrauen in die demokratische Ordnung verlieren, profitieren populistische und extremistische Kräfte. Wir sollten also alle bereit sein, etwas für unsere demokratische Ordnung zu tun, unsere Meinung zu sagen und uns detailliert mit der Politik auseinanderzusetzen, um keinen fadenscheinigen Aussagen auf den Leim zu gehen.
Demokratie und Bürgerbeteiligung soll auch in Unterweiler gelebt werden. Daher haben wir im November einen Bürgerdialog initiiert, der den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit gab, Wünsche und Anregungen zu äußern sowie aktiv politisch mitzumachen. Die Beteiligung war leider nicht so hoch wie erhofft, dennoch haben die anwesenden Bürgerinnen und Bürger viele wichtige Themen genannt, mit denen sich der Ortschaftsrat auseinandersetzen wird. Wir werden weiterhin versuchen, die Bürgerbeteiligung in Unterweiler auszubauen und würden uns freuen, wenn Sie von diesem Angebot Gebrauch machen und somit auch auf unserer kommunalen Ebene- in Ihrer Ortschaft- die Demokratie leben.
Die vorweihnachtliche Zeit bietet sich ebenso an, auf das nahezu vergangene Jahr und die Geschehnisse in Unterweiler zurückzublicken. Zu Beginn des Jahres wurden die Modulbauten in der Altheimer Straße fertiggestellt und konnten von den heutigen Bewohnerinnen und Bewohnern bezogen werden. Die zugezogenen Menschen sind sehr freundlich und dankbar, dass sie bei uns eine sichere Unterkunft gefunden haben. Nahezu zeitgleich fand der Spatenstich zur neuen Ortsverwaltung mit Wohnungen statt. Die Rohbauphase verläuft derzeit ohne Verzögerungen und eher schneller als geplant. Im Mai dieses Jahres fanden die Kommunalwahlen als auch die Europawahl statt. Für die Stadt Ulm wurde ein neuer Gemeinderat, für Unterweiler ein neuer Ortschaftsrat gewählt. Für all die neugewählten Mitglieder der Räte, ist die Aufnahme der Arbeit durchaus eine spannende Angelegenheit. Unser Ortschaftsrat wurde gleich zu Beginn der Amtsperiode mit einer Änderung der Rahmenleitlinie zur Vergabe von Bauplätzen konfrontiert und durfte hierzu das erste Votum abgeben. Der Feldweg entlang des Gewerbegebiet wurde fertiggestellt und die bis dato fehlende Bitumen-Deckschicht aufgebracht. Allerdings wird uns die unachtsame und nicht rechtmäßige Nutzung dieses Weges weiterhin beschäftigen, denn immer wieder sind dort große Sattelschlepper anzutreffen, die keinesfalls auf einen Feldweg gehören. Als weiteres Projekt wurde der U3-Außenbereich unserer Kita umgestaltet, sodass die kleinen Entdecker eine altersgemäße Spielmöglichkeit bekamen. Aktuell laufen die Umbauarbeiten am Durchlass des Fischbachs, der auf Grund der bisher zu geringen Durchlaufmenge größer dimensioniert wird, um einen ungehinderten Wasserabfluss gewährleisten zu können. Außerdem feierte unser SC Unterweiler in diesem Jahr sein 75-jähriges Jubiläum mit einigen Veranstaltungen und einem Jubiläumswochenende im November, welches von allen Besuchern gelobt wurde. An dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und vielen Dank an alle, die sich in irgendeiner Weise für den Verein engagieren oder engagiert haben.
Ausblickend ist zu sagen, dass der Ortschaftsrat Anfang nächstes Jahr sein Arbeitsprogramm festlegen und sich natürlich in diesem Zuge nochmals detailliert mit den Themen aus dem Bürgerdialog auseinandersetzen wird. Themen, die von den Bürgerinnen und Bürgern genannt wurden, waren unter anderem ein Kreisverkehr am Ortseingang, die Radwegverbindung nach Donaustetten, eine Packstation in Unterweiler, Baugebiete voranbringen, mehr Wohnungen für junge und ältere Menschen (Barrierefreiheit), Nahversorgung, ein Pumptrack/Dirtpark oder Skaterpark sowie der Wunsch nach einem Beachvolleyballfeld. Die Ortschaftsrätinnen und Ortschaftsräte werden diese und weitere Themen priorisieren sowie ggfs. entsprechende Handlungsvorschläge erarbeiten.
Zu den Projekten, die im nächsten Jahr umgesetzt werden, gehört die Waldkita, die im Anschluss an die Tennisanlagen (Greutstraße) errichtet wird und im März in Betrieb genommen werden soll. Träger der Waldkita ist Oberlin e.V. Außerdem soll der bestehende Brunnen am Ortseingang ("Brunnen"straße) wieder aktiviert werden, um dadurch eine Wasserversorgung für den Notfall sicherstellen zu können. Auch die Integration der geflüchteten Menschen, die bei uns in Unterweiler ein Zuhause gefunden haben, wird weiterhin ein wichtiges Thema bleiben. Ebenso spielt die Instandhaltung unserer Gebäude und Infrastruktur eine immer größer werdende Rolle, auch in finanzieller Hinsicht. Des Weiteren soll das Feuerwehrgerätehaus in den nächsten Jahren saniert bzw. umfassend umgebaut werden. Hierzu wurden die entsprechenden Planungen bereits im Ortschaftsrat vorgestellt und erhielten ein sehr positives Feedback. Auch der Bau der Ortsverwaltung mit Wohnungen wird hoffentlich im geplanten zeitlichen Rahmen fertiggestellt werden. Die Wohnungen als auch ein Bürgersaal für verschiedenste Veranstaltungen sind für unsere Ortschaft enorm wichtig.
Wenn man all die Projekte betrachtet, die in Planung sind oder bereits umgesetzt wurden, können wir durchaus stolz auf unsere Ortschaft sein. Es zeigt sich immer wieder, dass man gemeinsam und vielleicht auch durch eine oft pragmatische Herangehensweise einiges bewegen kann. Das geht jedoch nur, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und sich für das Wohl der anderen einsetzten. Für diese Bereitschaft und das ehrenamtliche Engagement möchte ich mich bei allen Ortschaftsrätinnen und Ortschaftsräten ganz herzlich bedanken.
Ein ebenso herzliches Dankeschön geht an unsere Vereine und Institutionen, die mit ihren Aktivitäten, Festen und Veranstaltungen das Leben in unserer Ortschaft bereichern und für ein lebendiges Miteinander sorgen. Ihr Einsatz, sei es im Sport, in der Kultur oder in der Jugendarbeit, ist ein unverzichtbarer Teil unseres Gemeinschaftslebens.
Ganz besonders möchte ich mich auch bei meinem Team der Ortsverwaltung bedanken, Ihre Arbeit - oft im Hintergrund - sorgt dafür, dass alles reibungslos funktioniert und wir als Ortschaft gut aufgestellt sind.
Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Besinnung, der Dankbarkeit und des Zusammenhalts. Lassen Sie uns diese Werte auch ins neue Jahr mitnehmen. Gemeinsam können wir die Herausforderungen, die vor uns liegen, anpacken und unsere Ortschaft weiterhin lebendig und zukunftsfähig gestalten.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien von Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest, Momente der Ruhe und Freude sowie einen guten Start ins neue Jahr. Möge 2024 uns allen Gesundheit, Glück und weiterhin ein starkes Gemeinschaftsgefühl bringen.
Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihre
Martina Bouslair
Ortsvorsteherin Unterweiler
“Frieden beginnt im Kleinen – mit einem Lächeln, einem Wort des Trostes oder einer liebevollen Geste. Weihnachten ist unsere Erinnerung daran, dass wir diesen Frieden jeden Tag leben können.”